Perspektive

Lassen Sie nicht zu, dass Komplexität Sie zu Kompromissen zwingt

Venkateswara Rao Mandala & Sridhar Bhaskarla
Veröffentlicht: November 13, 2023

Als hybride Cloud-Umgebungen in den frühen 2010er Jahren aufkamen, herrschte die allgemeine Meinung vor, dass Unternehmen Anwendungen und Arbeitslasten schnell und einfach in die Cloud verlagern würden. Ein Jahrzehnt später kämpfen viele Unternehmen immer noch mit der Cloud-Migration. Die Gründe dafür sind vielfältig, aber sie umfassen das Fehlen einer Migrationsstrategie, von Fähigkeiten, Ressourcen und Werkzeugen.

Inzwischen sollte die Cloud-Migration zu einer Wissenschaft geworden sein. Was hindert so viele Unternehmen also an einer erfolgreichen Cloud-Migration? Für viele lautet die Antwort: Komplexität. Obwohl die meisten IT-Abteilungen große Fortschritte bei der Nutzung neuer Tools und der Einhaltung von Best Practices gemacht haben, ist die Cloud-Migrationslandschaft außerordentlich komplex geworden.

Laut einer aktuellen Studie planen 48 % der Unternehmen, im nächsten Jahr mindestens die Hälfte ihrer Anwendungen in die Cloud zu migrieren, und 20 % beabsichtigen, alle zu migrieren. Eine solche groß angelegte Migration scheint angesichts der typischen Dauer einer Cloud-Migration von der Konzeption bis zum Abschluss zweifelhaft, aber mit der richtigen Strategie ist sie machbar.

Wenn wir in den letzten zehn Jahren eines gelernt haben, dann, dass es bei der Cloud-Migration kein Patentrezept gibt. Jede Branche ist anders, jedes Unternehmen ist einzigartig, und jede Abteilung birgt ein anderes Maß an Komplexität. Zu viele Unternehmen tappen in die Falle, dass sie versuchen, diese Komplexität ohne externe Hilfe zu lösen. Die gängige Denkweise lautet: Wir kennen unser Geschäft doch am besten, oder?

Viele Unternehmen wissen heute, was sie vor 10 Jahren noch nicht wussten: Um erfolgreich zu sein, benötigen Sie Experten, die Best Practices an unterschiedliche Umgebungen und Herausforderungen anpassen können.

Im Vereinigten Königreich hat eine große Investmentbank diesen Rat befolgt. Die Bank trennte sich von ihrer Muttergesellschaft und musste ihre Co-Location-Rechenzentren (Co-Lo DCs) innerhalb eines engen Zeitrahmens von zwei Jahren aufgeben. Sie musste eine flexible hybride Architektur entwerfen und implementieren, die skalierbar war, um den sich ändernden Anforderungen der Bank gerecht zu werden, und sie musste auch die strengen Sicherheits- und Regulierungsanforderungen der Region erfüllen. 

Die Bank begann einen scheinbar unmöglichen Prozess: 350 Anwendungen mussten ohne Unterbrechung des Geschäftsbetriebs migriert und modernisiert werden. Sie wandte sich an Google Cloud und Virtusa, in der Hoffnung, dass die Partnerschaft zwischen Google und Virtusa der Bank den Weg zum Erfolg ebnen würde.

Das Google-Virtusa-Team hat das Design und die Entwicklung des Cloud-Fundaments in nur 90 Tagen abgeschlossen – deutlich schneller als der Branchendurchschnitt – und damit den Grundstein für eine robuste und skalierbare Google Cloud-Umgebung gelegt. Daraufhin verfolgte die Bank einen werkzeugbasierten Ansatz und rationalisierte die Migration der verbleibenden Anwendungen mithilfe von IaC-Blueprints und -Mustern (Infrastructure-as-Code). Durch die Automatisierung und den Engineering-First-Ansatz von Virtusa konnte die Bank das volle Potenzial von Google Cloud ausschöpfen, die Veräußerungsauflagen erfüllen und als Vorreiter bei der Nutzung der Cloud-Technologie für künftige Innovationen auftreten. Die besonderen Umstände der Bank erforderten Fachkräfte, die sich an die wechselnden Anforderungen anpassen und die Strategie ändern konnten.

Es gibt einen Grund, warum so viele Unternehmen Google Cloud für eine nahtlose Cloud-Migration nutzen. Zum einen ist sie skalierbar. Dienste wie Google Kubernetes Engine (GKE) und Bigtable sorgen dafür, dass Anwendungen, Datenbanken und Ressourcen mühelos skaliert werden können, um den sich entwickelnden Anforderungen gerecht zu werden.Google Cloud basiert auf der robusten Technologie, die hinter der Google-Suchmaschine steckt, und verfügt über eine globale Infrastruktur und ein bemerkenswertes Service Level Agreement (SLA) mit einer Betriebszeit von 99,99 %, das selbst bei den anspruchsvollsten Workloads eine hohe Ausfallsicherheit garantiert.

Der Cloud-Shift-Ansatz von Virtusa zeichnet sich durch eine Tool-gestützte Strategie aus, die den Schwerpunkt auf Re-Hosting und Re-Platforming legt und so die Migration vereinfacht. Dieser Ansatz ermöglicht einen nahtlosen Übergang von Anwendungen und Daten zu Google Cloud, wobei die Integrität der Architektur, des Datenflusses und der Authentifizierungsmechanismen erhalten bleibt. Cloud Shift hält sich auch an das Google Cloud Adoption Framework (CAF), das sich an bewährten Verfahren und Methoden orientiert. Es ist eine zuverlässige und konforme Wahl für Unternehmen, die Google Cloud für ihre Cloud-Migration nutzen.

Die Kombination von Google Cloud und Virtusa mit einer Verlagerung in die Cloud versetzt Unternehmen in die Lage, mit der sich entwickelnden Technologielandschaft Schritt zu halten und ein neues Maß an Effizienz, Innovation und Leistung zu erreichen – unabhängig davon, wie einzigartig und komplex die Umgebung ist.

Es wird erwartet, dass die Ausgaben für Cloud-Computing-Infrastrukturen steigen werden, und Unternehmen sollten die Migration nicht scheuen, weil sie Angst vor Komplexität haben. Der Umgang mit Komplexität ist für das Unternehmenswachstum unerlässlich, und die richtigen Partner sind der Schlüssel dazu. Google und Virtusa können Ihre Cloud-Migration beschleunigen und Ihre digitale Transformation für die nächsten Jahre verbessern.

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